FAQ Category: Therapieansätze

Was versteht man unter Soziale Kompetenzgruppe?

Soziale Kompetenzgruppe

ist ein Gruppentraining für Kinder vom Vorschulalter bis zum 12. Lebensjahr. Die Gruppen werden alters- und entwicklungsgemäß zusammengestellt und haben eine Größe von 4 bis maximal 8 Kindern. Je nach Gruppengröße werden sie von 1-2 Ergotherapeuten angeleitet.

Kinder und Jugendliche mit z.B. sozialen Ängsten, aggressivem oder impulsivem Verhalten, machen Frustrationserfahrungen bzw. haben Konflikte mit Gleichaltrigen und/oder Familienangehörigen. Dadurch wird die Alltagsbewältigung erschwert.

Mit Hilfe des sozialen Kompetenztrainings sollen diese Kinder unter Anleitung Möglichkeiten kennen lernen, wie sie mit anderen Kindern oder Erwachsenen besser zurecht kommen. Sie lernen Methoden ihre Mitmenschen besser wahrzunehmen und eigene Wünsche und Bedürfnisse besser auszudrücken. Ebenso bekommen sie die Möglichkeit andere Verhaltensweisen zu entwickeln und auszuprobieren.

Das soziale Kompetenztraining umfasst, nach einer individuellen Befunderhebung, 10 Gruppenstunden à 90 Minuten. Außerdem gehören 1-2 Elternabende und ein Abschlussgespräch für jede Familie dazu.

Unser Kompetenztraining beruht auf anerkannten Verfahren wie das Marburger Verhaltenstraining (Krowatschek), das Training sozialer Fertigkeiten (Beck et al.) und einem Sozialtraining für Vorschulkinder (Hillenbrand et al), je nach Gruppe, Therapeut  und individuellen Anforderungen kommt ein Therapiehund zum Einsatz.

Mit dem Training werden die Alltagskompetenzen für Umgang mit anderen Menschen erweitert.

Siehe auch EST (ergotherapeutischens Sozialkompetenztraining)

Was versteht man unter WHEDA?

WHEDA

Wirksame häusliche Ergotherapie für Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen

WHEDA  ist ein vom Bundesministerium für Gesundheit gefördertes Programm für Menschen mit einer dementiellen Erkrankung

Neue Therapieansätze der Ergotherapie bei an Demenz erkrankten Menschen gehen von einer besseren Wirksamkeit durch die häusliche Therapie unter Einbeziehung der pflegenden Angehörigen aus.

Der WHEDA – Ansatz berücksichtigt, dass die  ergotherapeutische Behandlung von Menschen mit Demenz vielschichtig und anspruchsvoll ist. Als ErgotherapeutInnen sind wir mit einer Vielzahl von Erwartungen und Anforderungen seitens der Betroffenen aber auch ihrer Angehörigen konfrontiert.

Die Behandlung nach dem WHEDA-Konzept ist konzipiert auf ca. 10 – 20 psychisch-funktionelle Ergotherapie-Einheiten. Danach sollte die Ergotherapie erst einmal beendet werden und das Erreichte im familiären Kontext umgesetzt werden.

Aktuelle Kurse zu WHEDA.

Was versteht man unter Marte Meo?

MARTE MEO ®

ist eine ressourcenorientierte Beratung zur Entwicklungsunterstützung mit Hilfe von Videos.

Das Ziel ist Kinder bzw. Erwachsene zu befähigen, aus eigener Kraft handeln, interagieren und kommunizieren zu können. Durch das Erleben bzw. Entwickeln ihrer Potentiale, können sie selbstbewusster durchs Leben gehen.

Wir bieten Marte Meo ® Beratungen an bei/für

–         sensiblen, unruhigen Babies und Kleinkindern.

–         motorisch entwicklungsverzögerten/-gestörten Kindern.

–         sprachlich entwicklungsverzögerten/-gestörten Kindern.

–         Kindern mit ADS oder ADHS.

–         Kindern mit Autismus.

–         Kindern mit Syndromerkrankungen.

–         Angehörige von betreuungsbedürftigen Menschen.

–         professionelle Kräfte, die mit obengenannten Menschen arbeiten.

Diese Beratung kann unterstützen

–       Babys und Kleinkinder besser zu verstehen und ihnen zu helfen, sich ausgeglichener zu fühlen.

–       den Familienalltag zu entspannen (Essenssituation, Umgang von Geschwistern untereinander, gemeinsames Spiel…)

–       die Hausaufgaben stressfreier zu erledigen.

–       länger an/bei einer Sache zu bleiben.

–       sich kooperativ zu verhalten.

–       sich sprachlich zu entwickeln.

–       selbständiger zu werden.

–       selbstbewusster zu werden.

–       den Alltag mit zu betreuenden Menschen positiver zu gestalten, z.B. im Umgang mit Menschen mit Demenz.

Wie wird bei Marte Meo ® gearbeitet?

Es werden Kinder und Erwachsene beraten.

Ein Kind wird z.B. alleine oder gemeinsam mit Bezugspersonen wie Eltern, Großeltern, Geschwistern u.a.m. beraten. Die Grundlage für die Beratung bilden Videos, die möglichst in Alltagssituationen gefilmt werden, wie z.B. in der Hausaufgabensituation oder im Spiel mit anderen oder bei der Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger.

Zu Beginn der Arbeit wird der Auftrag bzw. das Anliegen geklärt.

Anhand des ersten Videos ermittelt die Marte Meo ®Therapeutin die Entwicklungsbedürfnisse des Klienten und sie sucht einige Video-Ausschnitte heraus, an denen sie zeigen kann, welche positiven Handlungsweisen bereits vorhanden sind und wie die Entwicklung sinnvoll unterstützt werden kann.

Diese Ausschnitte werden kleinschrittig in der Beratung angeschaut, um die Kraft der Bilder zu nutzen. Die Wirkung des eigenen Handelns kann auf diese Weise intensiv erkannt und verinnerlicht werden. Durch das wertschätzende Vorgehen und das Herausheben von Stärken werden die Klienten ermutigt, positives, entwicklungsförderndes Verhalten gegenüber sich selbst oder im Kontakt mit anderen öfter zu zeigen. Sie können ihre eigene Goldmine entdecken.

In der Regel besteht die videogestützte Beratung zu einem Anliegen aus mind. 3 Terminen. Dafür bildet jeweils ein neuer Film die Grundlage. Diese kurzen Filme drehen Sie idealerweise zu Hause und stellen sie der Marte Meo ®Therapeutin (z.B. per Stick) zur Analyse zwischen den Beratungsterminen zur Verfügung. Es ist auch möglich, dass Videos in der Praxis gefilmt werden.

Bei weiterem Informationsbedarf wenden Sie sich bitte an unser Büro.

 

Entwickelt wurde diese Methode in den 80er Jahren in Holland von der Pädagogin Maria Aarts. Der Ursprung liegt in der Arbeit mit autistischen Menschen.

Sie lehrt und arbeitet bis heute in der ganzen Welt.

Inzwischen wird die Methode immer weiterentwickelt und in viele Kontexte übertragen.

Die Umsetzung findet durch Marte Meo®Practitioner in den Bereichen von Therapie, Kindergarten, Schule, Pflegeeinrichtungen und Wohnheimen statt.

Die Beratung für einzelne Personen wie Eltern, Kinder, ErzieherInnen, LehrerInnen, TherapeutInnen, Pflegepersonal, Paare, u.a…… wird durch Marte Meo ® Therapeuten, Marte Meo ® ColleguetrainerInnen bzw. SupervisorInnen umgesetzt.

Was versteht man unter Spiegeltherapie?

Spiegeltherapie

Die Rehabilitation der Arm- und Handfunktionen z.B. nach einem Schlaganfall stellt immer noch eine große Herausforderung dar. Während sich die Funktionen des Beines meist relativ gut regenerieren, bleibt in den meisten Fällen nach einem Schlaganfall der betroffene Arm a-funktionell. Unter anderem darum werden neue Therapiemethoden wie z.B. Video- oder Spiegeltherapie wissenschaftlich erforscht. Spiegeltherapie ist eine relativ einfach auszuführende, neue kognitive Therapiemethode, die auf verschiedene Krankheitsbilder anwendbar ist. Hierzu gehören der Schlaganfall, (Phantom)schmerzen nach Amputationen, das Sudeck-Syndrom und andere  periphere Schmerzzustände. In mehreren klinischen Studien wurde bereits ein positiver Effekt der Therapie nachgewiesen indegenerique.be.

Nähere Informationen auch unter: http://www.spiegeltherapie.com

Was versteht man unter Therapie nach Amputation und Prothesenversorgung?

Therapie nach Amputation und Prothesenversorgung

In der Ergotherapie wird begleitend zur Prothesenversorgung  in enger Zusammenarbeit mit behandelnden Ärzten und Therapeuten, sowie dem Orthopädiemechaniker gearbeitet.

Das übergeordnete Ziel ist das Wiedererlangen der größtmöglichen Selbständigkeit im täglichen Leben!

Therapieschwerpunkte sind:

  • Stumpfabhärtung
  • Stumpfformung mittels Wickeln
  • Narbenbehandlung
  • positives Beeinflussen des Phantomgefühls
  • Erhalt und Förderung der Beweglichkeit umgebender Strukturen
  • Kräftigung der Muskulatur als Ausgangsvoraussetzung zum Tragen und Ansteuern einer Prothese
  • Prothesengebrauchsschulung
  • selbständiges An – und Ausziehen der Prothese
  • gezieltes Ansteuerungstraining mit Prothese
  • Training differenzierter Bewegungen und Kraftdosierung (Geschicklichkeit und Reaktion)
  • Alltagstraining (Essen, Anziehen, Haushalt etc.)
  • Hilfsmittelberatung, -entwicklung, oder- Adaption, sowie das Üben des Gebrauchs
  • Berufsspezifische Beratung und Training beruflicher Tätigkeiten

Prothesentraining nach

  • Amputation durch Unfälle
  • Amputation bei Erkrankungen
  • angeborenen Fehlbildungen

Was versteht man unter Craniosacrale Therapie?

Craniosacrale Therapie

In der Craniosacral Therapie arbeitet der/die TherapeutIn mit kaum wahrnehmbaren Manipulationen im Bereich von Schädel, Wirbelsäule und Kreuzbein.
Er/sie arbeitet im Einklang mit körpereigenen Selbstregulierungsmechanismen und unterstützt die Selbstheilungskräfte des Körpers.
Eine Vielzahl von Erkrankungen wie z. B. Kopfschmerzen, Nervenirritationen im Bereich der Wirbelsäule oder auch psychosomatische Erkrankungen lassen sich mit der Craniosacral Therapie erfolgreich behandeln.

Was versteht man unter Tiergestützte Therapie?

Tiergestützte Therapie

Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass sich die tiergestützte Therapie positiv auf den Gesundheitsprozess eines Menschen ausweitet. Das Tier dient nicht als therapeutisches Allheilmittel, sondern er kann nur in enger Zusammenarbeit mit seinen Menschen (als Team) seine Aufgabe optimal erfüllen. Der Therapiebegleithund wird im Gegensatz zu einem Besuchshund speziell ausgebildet und geprüft.

Ein paar beispielhafte Therapien oder Ideen:

  • Aufbau von Selbstwertgefühl
  • Verbesserung von Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit sowie     Lern- und Leistungsbereitschaft
  • Erreichen einer positiven Grundstimmung

Bei der Arbeit in der Gruppe:

  • fördert Teamwork
  • hilft neue Herausforderungen zu bieten
  • beschäftigt und festigt die Gruppe

Bei der Arbeit mit dem Tier steht nicht das Problem des Patienten, sondern das Tier im Vordergrund. Es ist höchst motivierend, wertet nicht und lässt die eigenen Schwierigkeiten für eine Weile vergessen.

Wir haben ein neues Therapiebegleithund -Team

Kerstin Ohletz und Monty sind unser neues Therapiebegleithund-Team

Zusammen haben sie die Ausbildung der Steinfurter Pädagogik „Therapiebegleithundmethode“ nach den Richtlinien des TBD e.V. (Berufsverband der Therapiebegleithunde Deutschland e.V.) gemacht.

Was versteht man unter Sensorische Integration?

Sensorische Integration

Sensorische Integration ist die Aufnahme und Verarbeitung von Sinnesreizen aus der Umwelt und aus dem eigenen Körper. Dazu gehören Sehen, Hören, Fühlen, Schmecken, Riechen, sich bewegen und Bewegung spüren. All diese Sinnesreize werden im Gehirn miteinander verglichen, es wird Bekanntes erinnert, es werden Reaktionen und so Bewegungen, Sprache und Mimik entwickelt. Sensorische Integration ist ein normaler Vorgang, der bei jedem von uns ständig stattfindet. Jeder von uns hat also mit der Integration von Reizen zu tun. Und bei jedem von uns ist die Qualität von Bewegung unterschiedlich. Es gibt Kinder, die bewegen sich sehr geschickt, es gibt aber auch Kinder, die tollpatschig und ungeschickt sind, überall anstoßen, nicht gerne schaukeln und dabei wird ihnen schnell schwindelig oder schlecht. Manche Kinder haben große Probleme damit, angefasst zu werden oder selbst Gegenstände oder Materialien zu erfahren und zu untersuchen. Auswirken können sich solche Probleme auf z.B. Bewegungsqualität, die Handlungsfähigkeit, Aufmerksamkeit, soziale Kontakte und Beziehungen, das Schreiben.
Die Sensorische Integrationstherapie will mit gezielten und spezifischen Reizsetzungen innerhalb bedeutsamer für das Kind alltagsgebundener Spielsituationen die Verarbeitung dieser Schwierigkeiten so verändern, dass die Kinder weniger Probleme haben und lernen, mit Problemen im Alltag umzugehen. Sie sollen lernen, ihre motorischen und emotionalen Handlungen besser an die Umwelt anzupassen.

Rahmenbedingungen

Die Therapie wird von speziell ausgebildeten Therapeutinnen durchgeführt. Sie wendet sich an Kinder vom Säuglingsalter bis zum Jugendlichenalter.

Unsere langjährig erfahrenen Kinder – TherapeutInnen sind ausgebildet in der Sensorischen Integrationstherapie nach Jean A. Ayres (Weiterbildung des Deutschen Verbandes der Ergotherapeuten – DVE -).

Was versteht man unter Kinder mit AD(H)S in der Ergotherapie?

Kinder mit AD(H)S

Kinder mit den Symptomen einer Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADHS) oder Hyperkinetischen Störung (HKS) sind in der ergotherapeutischen Praxis schon lange bekannt. Die Fortschritte der Forschung der letzten Jahre finden sich auch in unserer ergotherapeutischen Behandlung wieder.
Zu den Problemen der ADHS zählen Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität, Impulsivität, Probleme in der Handlungsplanung und Schwierigkeiten im Überblick von mehreren Dingen. Kinder mit einer ADHS konzentrieren sich kürzer als andere Kinder, sie sind ständig auf der Suche nach etwas Neuem, Interessantem und lenken so ihre Aufmerksamkeit schnell um. Sie fallen oft in sozialen Kontexten (Schule und Familie) auf.
Das alles hat Auswirkungen auf das Handeln des Kindes, auf das Zusammenleben in der Familie, auf den Tagesablauf, auf Freundschaften, auf das gesamte soziale Handeln, das Spielverhalten im Kindergarten und das Arbeitsverhalten in der Schule.

Wie sieht unsere ADHS-Behandlung aus?
Wir verstehen Ergotherapie als zielgerichtete Behandlung, die klientenorientiert die aktuellen Probleme des Kindes und der Familie in seinen Lebensumfeldern (z.B. Kindergarten, Schule) aufgreift, um dem Kind und der Familie konkrete Hilfestellung geben zu können, problematische Situationen zu verändern und anders zu gestalten.
Das Kind soll bei Tätigkeiten im Rahmen der Therapie so unterstützt werden, dass es diese auch in seinem Alltag zufriedenstellend ausführen kann. Diese Tätigkeiten können z.B. die Selbständigkeit, die Schule oder den Kindergarten betreffen. Um den Alltag gut bewältigen zu können, ist gerade für ADHS-Kinder die gezielte Hilfestellung bei der Entwicklung von Strategien ein wichtiger Bestandteil der Therapie.
Die Therapie kann sowohl als Einzel- als auch als Gruppenbehandlung erfolgen.

Unsere Ziele bei Kindern mit ADHS
Neben der spezifischen Verhaltensbeobachtung zur Unterstützung der ärztlichen Diagnostik, sehen wir die Verbesserung und Förderung von

  • Handlungskompetenz
  • Aufmerksamkeit
  • Impulskontrolle
  • Erregungszuständen
  • sozialem Handeln

Unsere Qualifikationen

Um diesen Kindern, aber auch ihren Eltern, noch besser gerecht zu werden, haben wir uns speziell weitergebildet. Sechs Kolleginnen aus unserer Praxis verfügen mittlerweile über umfangreiche ADHS-spezifische Weiterbildungen und haben Zusatzqualifikationen als ADHS-Therapeutinnen und ADS-Beraterin sowie als Trainerinnen des MKT (Marburger Konzentrationstraining) erworben. Sie verfügen über vertiefte Kenntnisse über das Störungsbild, verhaltenstherapeutische Grundlagen, gruppentherapeutische Möglichkeiten und Elternberatung.

Grundsätzliches

Ergotherapie ist Teil eines multimodalen Therapiekonzeptes. Zusätzliche Therapien und Maßnahmen wie Elterntraining, familientherapeutische Maßnahmen, Psychotherapien, die Beratung von Kindergarten/Schule und/oder medikamentöse Behandlung sind i.d.R. notwendig.
Absprache und Zusammenarbeit mit dem verordnenden Arzt sind dringend erforderlich
Ergotherapie kann bei ADHS gezielte Maßnahmen zur Verbesserung von: Handlungsfähigkeit, Arbeitsstrategien bei Unaufmerksamkeit und Impulsivität, sozialem Verhalten, sowie gezielte alltagsorientierte und ressourcenorientierte Beratung der Eltern anbieten.

Was versteht man unter Chronischen Schmerzen?

Patienten mit chronischen Schmerzen

Patienten mit chronischen Schmerzen haben aufgrund langandauernder Schmerzen ein so genanntes Schmerzverhalten entwickelt.

Typische Kennzeichen:

  • ausgeprägte Schonhaltungen
  • Über- oder Unteraktivität
  • depressive Stimmungen,
  •  Ängste,
  • wenig Ausdauer und wenig Motivation,
  • erschüttertes Selbstbewusstsein
  • sozialer Rückzug
  • gestörte Handlungsaktivitäten
  • Schlaf-, Schwindel- und Appetitstörungen
  • vegetative Symptomen (z.B. starkes Schwitzen)
  • Einkommens- oder Arbeitsplatzprobleme bis hin zu deren Verlust.

Auch Patienten mit chronische Kopfschmerzen und Migräne werden von uns behandelt.

In unserer Praxis ermöglichen wir durch klientenzentrierte Angebote eine individuelle Problemerfassung in der Alltagsbewältigung der Patienten. So können gezielte Therapieschwerpunkte bzgl. der persönlichen Einflussnahme von Schmerz mit den Patienten gemeinsam erarbeitet werden.

Im Schmerzmanagement lernen die Schmerzpatienten Energie und Ressourcen langfristig so einzuteilen, dass sie sich weder unter- noch überfordern. Lerninhalt ist das ” activity pacing”. das bedeutet, Handlungen in kleine Tätigkeitsabschnitte zu unterteilen. Entspannung und Bewegung gehören mit zur Therapie.

Auch “HoBS” die Handlungsorientierte Beratung für Schmerzpatientenist ein Instrumentarium, um das individuelle, multidimensionale Schmerzerleben und -verhalten eines Patienten zu erkennen und ihn auf dieser Grundlage zu beraten. HoBS hilft dadurch den Betroffenen herauszufinden, welche Therapie für sie geeignet ist.

Grundsätzlich kommen hier psychosoziale und körperorientierte Behandlungsverfahren, wie wahrnehmungszentrierte, ausdruckszentrierte, kompetenzzentrierte und alltagszentrierte ergotherapeutische Methoden zum Einsatz, unter Berücksichtigung von klienten- und umweltbezogenen Kriterien

Neben der Einzeltherapie bieten wir auch Schmerzgruppen an.

In der Gruppentherapie werden die Therapiebausteine zusätzlich von gruppendynamischen Aspekten unterstützt. Die Gruppentherapie ermöglicht den Patienten im geschützten Rahmen sich in Beziehung zu anderen Menschen zu setzen, sich in der Geber- und Nehmerrolle zu erfahren und nicht zuletzt die Eigenwahrnehmung mit der Fremdwahrnehmung abgleichen zu können.
Für viele Patienten ist dies ein erster Schritt sich wieder in soziale Bezüge zu begeben und sich darin zu überprüfen, ob die gewohnten Verhaltensmuster Bestand haben oder einer Veränderung bedürfen.